Frauenchor-Richterswil | Öises Vereinsläbe

Frauenchorreise nach Basel

Sonntag, 25. August, 2019

25. 8. 2019 - Bahnhof Richterswil kurz vor 8.00 Uhr:
Gelächter, Geplapper .. das kann nur der Frauenchor sein.
32 Sängerinnen warten gespannt auf den Chorausflug nach Basel…
Das genaue Programm kennen wir nicht, wissen nur dass wir in der Elisabethenkirche singen dürfen…
Die Stimmung ist gut und alle freuen sich auf das, was kommen mag..
Zsuzsa, unsere temperamentvolle Dirigentin, trifft uns  in Zürich.
Im Zug nach Basel verteilt Heidi Gipfeli. Danke Heidi! Kaffee dazu ist leider nicht möglich, da kein Getränkewägeli kommt.. ..
Am Bahnhof Basel treffen wir Claudia und Marco, Bekannte von Heidi, die sich in Basel gut auskennen und uns die Stadt ein bisschen zeigen sollen…
Mit dem grünen Trämli geht’s Richtung Bruderholz (eine bekannte und vornehme Gegend) und zu Fuss weiter auf dem Hügel zum Wasserturm, gebaut 1926 und 36 m hoch, der wie der Name sagt, der Wasserversorgung von Basel dient…

Hier löst sich auch das Rätsel um den ominösen Einfränkler, denn ohne diesen gibt es keine Besichtigung auf dem Turm. Das Rätselraten war gross bei der Ankündigung, jeder müsse auf die Reise einen Franken mitnehmen: Wofür, was soll das, etc. etc.!

Das Hinaufklettern lohnt sich, es ist heiss und 164 (mit der Aussentreppe 168)  Stufen  und 14 „Bödeli“gilt es zu bewältigen. Dafür  bietet sich von oben ein herrlicher Rundblick über die Stadt und weit ins Land!
11.30 Uhr: Apero im Restaurant Wasserturm, offeriert von unseren beiden 70 jährigen Jubilarinnen Mirjam und Esther... danke!!
Um 12.00 Uhr erwarten wir das Mittagessen. Kalte Birnensuppe - speziell aber wunderbar – wird serviert aber dann ist Geduld angesagt!!!
Kurz nach 13.00 wird endlich ein feines aber sehr üppiges Mittagessen serviert… man merke sich:  in Zukunft ein Tupperware-Geschirr mitnehmen!
Ca. 15.00 h geht’s mit dem Trämli zurück in die Stadt. Gelächter wird laut. Silvia zückt den Fotoapparat: Esther und Liza stehen im Tram neben einem Plakat auf dem es heisst: „Die fruchtbaren Jahre sind vorbei“!!!
Wie geht jetzt unser Programm weiter..? Wir gehen Richtung Elisabethenkirche. Ein kurzer Halt bei der  Barfüsserkirche, die heute  ein historisches Museum beherbergt. Dann schlendern wir weiter zum Marktplatz. Dort steht das wunderschöne rote Rathaus.Es stammt aus dem 16. JH und  ist sehr beeindruckend mit seiner verspielten Fassadenmalerei, dem imposanten Turm und dem schönen Innenhof. Etwas Hintergrundinformation zu diesem schönen Bau wäre interessant gewesen…(aber,  über Wikipedia  kann man sich selber schlau machen)
Leider ist damit die geplante Stadtführung schon fast vorbei, denn nun stehen wir bereits vor dem Tinguely-Brunnen (oder auch Fastnachtsbrunnen) der ganz in der Nähe der Elisabethen-kirche, unserem eigentlichen Ziel liegt.
Singen in der „alten Dame“   - für uns ein Erlebnis-. Dass es auch noch einen Flügel hat für die Begleitung durch Zsuzsa – ein Glücksfall. Offenbar haben wir die  Rathgebermesse so schön gesungen, dass eine Zuhörerin in Tränen ausgebricht.  Noch schöner wäre es, wenn noch einige Zuhörer mehr in der Kirche sässen... aber ja.. es ist trotzdem schön. Schade, dass wir nicht ahnen, dass Rahel vor der Kirchentüre wartet …… Sorry Rahel.
Die Elisabethenkirche wurde zwischen 1857 und 1865 als erste evangelische Kirche nach der Reformation erbaut und seit 1994 ist sie offen für kulturelle Anlässe aller Art. Drei farbige Chorfenster, die Anbetung der Drei Könige, die Kreuzigung und die Auferstehung Christi wurden 1865 von den Gebrüdern Christian und Heinrich Burkhard aus München gestaltet.

Bis der Zug fährt haben wir noch 1 ½ Stunden Zeit zur freien Verfügung. Was machen? Es ist heiss, wir sind müde und so liegt es nahe, dass die Meisten auf dem Weg zum Bahnhof im Restaurant „zum Kuss“  landen und sich ein kühles Bier, einen kalten Kaffee oder sonst etwas Erfrischendes genehmigen. Nur zwei Unentwegte finden noch den Weg an den Rhein, Gelegenheit zum quatschen haben wir an diesem Sonntag genügend gehabt und haben das auch weidlich ausgenützt.

Liebes Heidi, vielen Dank für die Organisation.

Bericht geschrieben von Eveline und Trudi - Bilder der Chorreise sind in der Fotogallerie zu betrachten.